1. Generelles

Die beiliegenden Konfigurationsdateien eignen sich zum Aufbau einer einfachen
Telefonanlage mit Asterisk. Die weiteren Beschreibungen beziehen sich auf den Artikel
"Guter Stern vom Amt" aus c't 12/2005.

2. Hardware

Fr eine kleine Telefonanlage reicht ein alter PII mit 400 MHz aus. Zusaetzlich
benoetigt man zwei ISDN-Karten mit dem HFC-S PCI A Chip. Die Einport-Karten kosten in 
der Regel zwischen 25 und 30 Euro, Mehrport-Karten (HFC-4S) schlagen deutlich teurer 
zu Buche. Folgende Karten sind fuer den NT-Mode geeignet:

# Creatix ISDN-S0/PCI
# Acer ISDN 128 Surf PCI
# D-Link DMI-128I+
# Conceptronic C128i(R) (snogard.de)
# HFC-Karten von Conrad Elektronik. (Bestellnummer 955078 - 13) 
# Neolec FREEWAY ISDNPCI (kann von reichelt.de bezogen werden)
# ISDN 128Kbs TA Card (TAS106H)
# HFC-4S / 8S / E1 OEM
# Junghanns Asterisk boards (HFC-4S / 8S / E1) www.junghanns.net
# Beronet Asterisk boards (HFC-4S / 8S / E1) www.beronet.com
# PBX4Linux boards (HFC-4S / 8S / E1)
# Typhoon ISDN Quick Com 128 PCI
# Arowana ISDN 128k
# Conceptronic B128P Bulk ISDN
# Telekom Teledat 220 PCI
# Arowana 128PBS PCI
# Micronet 128K ISDN TA Card
# Sitecom DC-105 - PCI ISDN Card
# Dynalink 128P PCI ISDN
# Longshine LCS-8051A (Reichelt)
# Wisecom ISDN Modem HFC-S PCI
# Claxan CLPI128 ISDN TA PCI Card (ARP DATACON) (Bestell Nr. ARP228660)

Wir koennen nicht zusichern, dass die Karten bei den angegebenen Anbietern verfuegbar sind.
Bitte uberzeugen Sie sich auch, dass die Karten den genannten Chip verwenden.
Fuer die TE-Karte zum Anschlu an den NTBA lassen sich auch Karten mit CAPI-Unterstuetzung 
wie etwa die !Fritz-PCI von AVM verwenden.

3. Software
Die folgenden Angaben beziehen sich auf SuSE 9.2:

Wie im Artikel beschrieben installiert man, sofern noch nicht geschehen, die Development-Tools
und die Kernelquellen. Die SuSE-Asterisks-Archive duerfen NICHT installiert werden.

Nach dem Download der HFC-Treiber von 
http://www.junghanns.net/asterisk/downloads/bristuff-0.2.0-RC8c.tar.gz
entpackt man das Archiv, legt wie im Artikel beschrieben den symbolischen 
Link zu den Kernelquellen an und fuehrt im bristuff-Verzeichnis './install.sh' aus.

Danach kopiert man die beiligenden Konfigurationsdateien in die entsprechenden Verzeichnisse.
Jetzt muessen die Zaptel-Module integriert werden, dazu gibt man auf der Kommandozeile 
ein 'depmod -a' ein. 
Das init-Skript 'asterisk' hilft beim Laden der Zaptel-Module und startet den Asterisk-Server.
Sie starten es wie unter SuSE ueblich mit '/etc/init.d/asterisk'.

Bitte ueberprufen Sie die Konfigurationsdateien und passen Sie diese entsprechend 
Ihren Wuenschen an. Insbesonders sollten Sie auf die angegebene MSN in sip.conf und 
extensions.conf achten. Das Setup in sip.conf bezieht sich auf den Provider QSC, andere 
Anbieter lassen sich entsprechend konfigurieren.

Hinweis QSC: Wenn Sie als SIP-Anbieter QSC verwenden, muessen Sie Asterisk patchen, da die 
aktuelle Version 1.0.7 einen Fehler enthaelt. Der Patch 'qsc.patch' liegt bei.
Rufen Sie dazu im bristuff-Verzeichnis NICHT './install.sh', sondern
zunaechst './download.sh' auf.
Bitte kopieren Sie dann den zusaetzlichen QSC-Patch in das Verzeichnis der
bristuff-Installation. Wechseln Sie in dieses Verzeichnis und fuehren Sie dann 
'patch -p0 <qsc.patch' aus. Danach koennen Sie die Installation mit 
'./compile.sh' fortsetzen.
